del Arco Iris del amor
Die Angst, keinen Empfang zu haben ...
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Das ist der Momo Filippo, er hat auch noch eine Zwillingsschwester, die Milena Sophie. Die Mama heißt Bea-Sophie. Sie hat den beiden am 10. Juni 2012 das Leben geschenkt. Milena Sophie hatte das Glück, sich so in den Geburtskanal gleiten zu lassen, dass ihre Mama sie wunderbar sanft und gleichmäßig in diese Welt begleiten konnte. Momo Filippo hatte eine Lage eingenommen , die seiner Mama Bea zum Schluss extrem viel Kraft kostete. Momo lag rückwärts. Die Wehen wurden schwächer, sie wurde müde. Schnell rief ich unsern Tierarzt an. Ich hatte Angst, was ist mit dem Welpchen war, warum kann er nicht rauß, warum geht Bea die Kraft aus ? Was passiert gerade ? Auch das kleine , zarte und noch ungeborene Leben in Bea soll doch die Chance zum Überleben und ein wunderschönes Leben haben. Gott sei Dank, da kommt der Arzt. Oh, wie mich das fast verrückt machte, wie Sekunden zu langsamen Minuten werden können…; wann endlich sind seine Finger gewaschen und wann hilft er endlich ? Mein Herz klopfte, meine Hände falteten sich zum Gebet zusammen… Dann: „Jetzt helfen sie ihr bitte endlich!“ Er wartete noch einen Moment. Mit einer schwachen, aber dennoch ausdrucksvollen Presswehe griff er in die Geburt ein. Sanft und gezielt umfasste er das kleine Körperchen und zog es behände aus Bea heraus ! Die Eihaut war noch unversehrt. Er packte den kleinen Goldschatz aus, rubbelte ihn, legte ihn leicht seitlich und öffnete sein Mäulchen. Der kleine Mann machte einen kurzen Luftschnapper. Dann war Ruhe, furchtbare Ruhe. Er rubbelte ihn wieder. Momo schnappte wieder nur kurz, die grausame Ruhe raubte mir fast die Hoffnung. Der Arzt mahnte mich zur Ruhe und rubbelte weiter, öffnete das Mäulchen und versicherte mir, dass der kleine lebt ! Ich wollte so gerne glauben. Bei jedem weiteren Versuch war ich zerrissen von Angst und Hoffnung. Bea bemerkte meine Not und schaute mit großen Augen ! Dann kümmerte sie sich wieder um Milena. Endlich, ich durfte Momo seiner Mama in den Schoß legen. Sie drehte ihn für sich passend und schnüffelte und schleckte an seinem Mäulchen herum ! Sie schaute zu mir als ob sie sagen wollte: Hey Ute, da stimmt was nicht ! Schnell bewegte ich sein Körperchen in Rubbelmanier. Er schnappte wieder und streckte sich. Diese Beobachtung und von Angst getragener Zeit wiederholte sich einige male. Ich redete ihm ab und an gut zu und bestärkte auch Beas Bemühen ! Momo hatte eine schwere Geburt erlebt ! Endlich: Momo bewegt sich, seine Atmung verwandelt sich in kleine gleichmäßige Luftzüge ! Er ist stabil ! Der Empfang ist geglückt. Wir haben ihn gesund hier behalten dürfen ! Danke, lieber Gott !