del Arco Iris del amor
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Seminar-Wochenende im fränkischen Land 17. und 18. Januar 2015 16. Januar 2015 - ca. 14.30 Uhr - endlich war es soweit.                                                                           und durften mit auf das Erlebniswochenende fahren. Von Reutlingen aus fuhren Christine und ich mit 5 Hunden zum ACANTUS HOTEL nach Weißendorf-Oberlindach. Fünf Hunde, das waren die Border-Collie Hündin Jamie, zwei Chihuahua-Hündinnen, Katie und Mimi von Christine und meine beiden Damen. Es war eine total ruhige, stressfreie und entspannte Anreise. Voll freudiger Erwartung checkten wir ein. Die Begrüßung war herzlich und die Zimmer fantastisch. Bevor es dann zum Abendessen ging, haben wir uns gemütlich eingerichtet. 17. Januar 2015 Ich denke, dass alle Teilnehmer sehr motiviert mit ihren Hunden in der angrenzenden Event Scheune eintrafen. Allein schon dieses Treffen war so harmonisch und für Tier und Mensch lehrreich. Es war wie auf einer internationalen Ausstellung: viele ver- schiedene Rassen wollten nun mit ihren Menschen auf kleinem Raum friedlich beiein- ander sein. Von “Dogcellent” stellten sich unsere Trainerinnen Tanja Backes und Petra Kusch vor. Beide Damen leiteten dieses Seminar mit einer kleinen Auffrischung zum Thema “... die Anatomie unserer Hunde ...” ein. Nun standen wir alle in den Startlöchern, der Riese Afghane, der kleine Chihuahua, der Bosten Terrier, Pudel, Papillon, Tibet Terrier ..., in allen Altersklassen. Um allen Teilnehmern die bestmögliche Zeit beim Training zu schenken, wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt, die sich nach der Größe und der Erfahrung richteten. Wir waren der Gruppe 3 zugeordnet. Unsere Trainingseinheit begann am Samstag mit Petra und wurde später durch Tanja abgelöst. Sie forderte uns auf, in den Ring einzulaufen. Schon war das ungeordnete Bild da. Sie führte uns ganz klar vor Augen, das alle Teilnehmer zum Zeitpunkt des Einlaufens in den Ring pünktlich zu erscheinen haben. Denn schon außerhalb beginnt der Schowlauf. Nun erwartete sie (wie auch der jeweilige Richter) einen disziplinierten Einlauf. Es wurde und wird auch erwartet, das Hunde und Menschen in gleichem Abstand und auf gleicher Höhe stehen, die Hunde selbstverständlich auch in eine Richtung blicken. Harmonie und Fairness sind sehr ernst zu nehmende grundlegende Punkte. Ein Händler (Aussteller), der seinen Hund uns seine Präsentation liebt, wird sich nie in den Vorder- grund drängen, sondern sehr unauffällig wahrgenommen. Es spielen dabei so viele vermeintliche “Kleinigkeiten” eine große Rolle, die sich auf und für den Hund positiv auswirken. Wir müssen die richtige Leichtigkeit finden, den passenden Schwung, den fairen Abstand, die Beherrschung der richtigen Leinenhaltung während des Laufens, der Drehung und den Stand! Es war spannend, ja zum Teil auch lustig, erklärt oder auch per Video gezeigt zu bekommen, wie der eigene Auftritt auf den Hund, den Richter oder auch andere                                                                                                  Aussteller wirkt.                                                                                                  Wir hatten eine breite Sparte von                                                                                                  Beispielen parat.                                                                                                  Ich ganz persönlich gehörte zu                                                                                                  zappeligen, meine arme Ella                                                                                                  war halb “durch den Wind”,                                                                                                  meinen Bewegungen zu folgen! Eine weitere neue Erfahrung war, dass wir viel zu wenig mit unserem Hund in Verbindung stehen. Dabei geht es doch nur um ihn! Wir, der Mensch und unser Hund, sind über die Leine miteinander verbunden. Diese Verbindung soll weich sein. Eine Leinenhaltung, die einem Galgen gleicht, ist völlig fehl am Platz. Die Leine soll bei keiner Präsentation auf dem Tisch oder Boden um den Hals gelegt werden. Sie bleibt immer im geschlossenen Handteller versteckt. Auf dem Tisch darf sich unser Oberkörper nie über den Hund beugen. Der Hund wird nur von unserer Standseite aus begleitet. Auch die Beinchen werden unter dem Bauch des Hundes her gestellt. Ideal ist es, stehen sie parallel zuein- ander. Es könnte ein tolles Trainingsergebnis sein, hätten unsere Hunde über einen sehr sanften und sensiblen Weg gelernt, an der Kante des Tisches seine Vorderbeinchen zu platzieren. Ein weiteres sehr einfühlsames Thema umfasst das Händling des Gebisses unserer Hunde! Ich selber habe mich sehr schwer bei der Übung getan, meine Hand bei dem Vorgang zum öffnen des Mäulchens nicht so tief über den Kopf zu halten, dass es fast wie eine Handstütze wirkt. Mit einer in der Hand gekürzten Leine mußte ich das untere Gebiss fassen, mit der anderen freischwebend von oben, dann bekam die Trainerin zunächst, in diesem Fall, die linke Seite, die Mitte und dann die rechte Zahnseite gezeigt. Somit ist der Präsentationsfluss fließend, der Hundekopf wird nicht unnötig belastet. Alles soll mit einer Ansage für den Hund passieren! Wir hatten an diesem Wochenende eine unwahrscheinlich breite Palette an Theorie, die dann auch praktisch ausgeführt werden durfte. Das Gefühl der Freude, all das Lachen und auch die Situationen, in denen wir scheinbar einen derart leeren Kopf hatten, das wir just etwas nicht umsetzen konnten, waren auf Bildern nicht einzufangen, haben aber für ein Event voller besonderer Gefühle gesorgt! Das besondere an diesem Training war, dass wir alle ohne Druck, ohne Konkurrenz- denken, herrliche Stunden miteinander hatten! Hier noch einige Bilder:                          Ich hoffe, Ihr hattet viel Spass beim Lesen und Schauen.
Ella Jolie Layla Sophie
Juniorhändlerin Lisa präsentiert das Gebiss der Border Collie Hündin Jamie, im Besitz von Christine Knauer
Hier trainiert Lisa mit Ella Jolie
Trainerin Tanja mit Ella Jolie